Der 1920 in Greppin geborene und 1989 in Neuss verstorbene Gerhard Hoehme gehörte zur ersten Künstlergeneration, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu Wort meldete. Geprägt durch die Kriegserfahrung suchte er einen grundlegenden künstlerischen Neuanfang. In Ablehnung von Relaismus und geometrischer Abstraktion wurde daher die reine Subjektivität zum Orientierungspunkt für einen Schaffensprozess, der auf die schöpferische Kraft der psychischen Energien des Künstlers setzte. So entstand eine Kunst der gestischen Abstraktion im engeren Sinn, das Informel, zu dessen führenden Protagonisten Hoehme gehörte.
– Christoph Schreier, in: Gerhard Hoehme. Die Energie der Farbe, Bonn 1998

Neue
Galerie
Gladbeck

〰 Suchen, versuchen, sich auf den Weg machen, verändern. 

Insgesamt vier Ausstellungen, die turnusmäßig wechseln, werden pro Jahr unter der Federführung von Ausstellungsplaner Gerd Weggel in Gladbeck präsentiert. Dabei wird der inhaltliche Schwerpunkt auf qualitativ hochwertige zeitgenössische Kunst gesetzt sowie auf die Förderung hoffnungsvoller Talente aus den Meisterklassen der Kunstakademien.

Suchen, versuchen, sich auf den Weg machen, verändern – diese Attribute kennzeichnen das Konzept in den neuen Galerieräumen Gladbecks.